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Vorstellung

Wir stellen uns vor:

Hans-Joachim Helling
Dipl.-Psychologe

Mitglied der Psycho-
therapeutenkammer Berlin

Berufsbezeichnung "Psycho-
therapeut" in der
Bundesrepublik Deutschland
verliehen


Monica Frye
Dipl.-Psychologin

Mitglied der Psycho-
therapeutenkammer Berlin

Berufsbezeichnung "Psycho-
therapeutin" in der
Bundesrepublik Deutschland
verliehen

 

Kontakt

Praxisgemeinschaft

Psychodiagnostik &

Psychotherapie

Dipl.-Psych. Joachim Helling

(Tel.: 030 - 450 25 278)

Dipl.-Psych. Monica Frye

(Tel.: 030 - 450 25 278)

Müllerstraße 131a
13349 Berlin

Begutachtung

- Gutachten -

 

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Borderline-Schizophrenie

 

Bei der sogenannten Borderline-Schizophrenie verhält sich der Patient auffällig exzentrisch. Seine Stimmung und sein Denken sind gestört und wirken schizophren, obwohl nie eindeutige schizophrene Symptome aufgetreten sind. So können zum Beispiel ein kalter AffektAnhedonie, sozialer Rückzug, paranoide Ideen, zwanghaftes Grübeln oder Denk- und Wahrnehmungsstörungen beobachtet werden. Ein genauer Beginn der Störung lässt sich nicht feststellen.

Bei der Borderline-Schizophrenie handelt es sich um eine langfristige Persönlichkeitsstörung, bei der Gefühle durch das Denken und Handeln beeinflusst werden, d. h. sie ist durch eine Senkung des Selbstwertgefühls,der Stimmung und Labilität gekennzeichnet. Die Folge sind gestörte Beziehungen im zwischenmenschlichen Bereich, aber auch zu sich selbst (Identitätsstörung). Der Betroffene hat das Gefühl, sich seelisch auf zwei Seiten zu bewegen (borderline = Grenzlinie), Nähe und Distanz zu wahren. Er wirkt desorientiert und unorganisiert (problematische Unterscheidung zwischen Realität undIllusion). Es kann dabei zu den bereits angesprochenen paranoiden Zuständen, zumeist in Gestalt von Sinnestäuschungen, kommen. Exzentrische Verhaltensweisen sind, wie ebenfalls bereits ausgeführt, ebenso typisch. In vielen Fällen verfallen Borderline-Erkrankte in Depressionen. Die innere Ordnung scheint zerstört zu sein.

Die Ursachen können verschieden sein und reichen von genetischen Veranlagungen über psychische Symptome bis hin zu Umwelt- und sozialen Einflüssen. Psychotherapeutisch sind Borderliner recht schwer zu behandeln, weil sie oft in Konflikt mit dem Therapeuten geraten und nicht selten die Therapie abbrechen. Generell aber wird in der Therapie versucht, dem Patienten Vorschläge für die Lösung seiner Probleme anzubieten, die ihm zuvor bewusst gemacht wurden, und bestimmte Verhaltensmuster zu bewirken, die ihre künftige Lebenssituation zu bewältigen helfen. In vielen Fällen erweist sich das Einbeziehen von Angehörigen oder guten Freunden und Bekannten als erfolgreich.

Folgende allgemeinen Bedingungen müssen erfüllt sein, um die Diagnose „Borderline Schizophrenie“ zu stellen:

  1. Die Patienten haben in einer Zeitspanne von mindestens zwei Jahren mindestens vier der folgenden Merkmale gezeigt: 1. unangemessener Affekt, der die Betroffenen kalt und unnahbar erscheinen lässt, 2. exzentrisches Verhalten und Erscheinung, 3. Tendenz zu sozialem Rückzug, 4. sonderbare Ansichten oder „magisches“ Denken, 5. Misstrauen oder paranoide Ideen, 6. zwanghaftes Grübeln, 7. ungewöhnliche Wahrnehmungen und Illusionen, 8. umständliches, metaphorisches, stereotypes Denken, 9. Gelegentliche quasipsychotische Episoden mit Illusionen, Halluzinationen undwahnähnlichen Inhalten.
  2. Die Betroffenen haben niemals die Kriterien einer Schizophrenie erfüllt (siehe Lexikoneintrag „Schizophrenie, allgemein“).

 

 

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